Bayerischer Wald 1: Schwandorf - Zwiesel - Scheuereck


Kristallglaspyramide in Zwiesel

Montag 08.08.2025: Schwandorf: sonnig 25 °C

Heute entschied ich, dass ich mit dem Zug nach Hamburg fahren, um morgen bei Evas Einschulung dabei zu sein. 🎉
Der Zug startet um 13 Uhr in Schwandorf, und trotz einer halben Stunde Verspätung komme ich gut an. Am Hauptbahnhof holt mich Mario ab – was für eine tolle Überraschung für die Kinder!


Eva ist schon voller Vorfreude, und ich freue mich riesig auf ihren großen Tag 💕.

Ruhiger Stellplatz an der Naab in Schwandorf
Schwandorf Mitte
Wassermühle im Stadtpark
Mittwoch: Schwandorf - Naturzentrum Falkenstein (alt 730 m): 124 km. wechselhaft regnerisch kalt 15ºC

Fahrt nach zum Naturzentrum Falkenstein. Da das Wetter nicht so einladend. Volker hat noch den Rundweg im Nieselregen gedreht, ist zum Haus der Wildnis gegangen, wo er sich Informationsbrochüren geholt hat, während ich im Wohni gemütlich gelesen habe.

Donnerstag, 11.09.2025: Zwiesel Naturzentrum Falkenstein - Zwiesel Sauna - Zwiesel SP (alt 559 m): 26 km - Regen 19ºC


Vom Haus zur Wildnis sind wir den Rundweg durch das Tier-Freigelände gegangen, vorbei an den beinahe urtümlichen Auerochsen, den Przewalski-Wildpferden, Wölfe und einer nachgebauten Steinhöhle. Wir besuchten auch das Haus zur Wildnis, wo Volker am Tag zuvor war. Sehr schöne gemacht. Erstaunich ist, wie sie es schaffen, gemeinsam mit Tschechien diesen Park zu verwalten. 

Danach fuhren wir weiter zum nächsten Ausgangspunkt, wo wir unsere Wanderung zum Gasthaus Schwellhäusl starteten – dort gab es ein sehr leckeres Mittagessen. Interessant: die Essenszeiten hier sind recht früh, nur von 11:00 bis 13:30 Uhr.

Am Nachmittag habe ich mir etwas Wellness gegönnt. Volker hat mich zur Sauna gefahren während Volker einen Spaziergang zum Dorf gemacht und sich Info geholt hat. Von 15:00 bis 19:00 Uhr war ich in der Bayerwald-Sauna (Eintritt 18 €, 12–22 Uhr) und habe sogar eine wohltuende 30-minütige Massage genossen (29 €). 


Am Abend ging es zurück zum Stellplatz in Zwiesel (10 € / 24 h + 3,60 € Kurtaxe pro Person = 17,20 €; Strom 0,50 € / kWh).49.00907ºN, 13.21871ºE


Freitag, 12.09.2025: Zwiesel SP - Špičák, Tschechien - Bayerisch Altenstein (alt 722 m): 35 km - Regen 19ºC kalt, besonders als wir in Tschechien waren 😉

Vom Stellplatz in Zwiesel sind wir in die Stadt gelaufen und haben die beeindruckende Glaspyramide der Glasfabrik Zwiesel besichtigt. Wirklich sehenswert! Zufällig kamen wir pünktlich zur Führung um 11 Uhr – sehr interessant. Außerdem konnten wir den Glasbläsern zuschauen, die unabhängig arbeiten, ihr Können zeigen und ihre Erzeugnisse direkt verkaufen. Ich habe dort eine große, stabile Vase gekauft. Im Werksverkauf gab es viele weitere spannende Artikel, aber Volker meinte, wir hätten im „großen Kleini“ leider keinen Platz dafür.

Zum Mittagessen gab es Riesen-Leberkäs-Semmeln für nur 2,50 € – super lecker!


Danach fuhren wir nach Tschechien, tankten erst einmal günstiger und fuhren zum böhmischen Špičák, einem bekannten Ski- und Downhill-Gebiet. Dort waren viele Wohnmobile und Mountainbiker unterwegs. Das Highlight war die urige alte Einmann-Sesselbahn hinauf zum Pancíř-Berg (Panzer auf Deutsch) – nostalgisch und ein echtes Erlebnis. Diese Bahn wurde 1970 gebaut und seitdem nichts daran geändert!

Der Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín

Abends haben wir uns dann beim genauso interessanten Bahnhof zur Übernachtung gestellt: Am Bahnhof Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín (2€). Der Bahnhof Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín wurde gebaut, weil man Ende des 19. Jahrhunderts eine direkte Eisenbahnverbindung von Bayern nach Böhmen schaffen wollte.
Das riesige Bahnhofsgebäude wurde genau auf die Grenze gesetzt – eine Hälfte in Deutschland, die andere in Tschechien.
So konnten Züge aus beiden Ländern hier ankommen und Güter sowie Reisende abgefertigt werden. Heute ist er ein Symbol für die Überwindung der Grenze: Früher streng bewacht im Kalten Krieg, heute offen, mit Museum, Ausstellungen und wieder Bahnverkehr auf beiden Seiten. 49.12136ºN, 13.20761ºE


Samstag, 13.09.2025: Bayerisch Altenstein - Zwiesel SP (alt 559 m): 27 km - erst bewölkt, dann gutes Wetter 20ºC


Vom Bahnhof sind wir zum Parkplatz am Zwieslerwaldhaus gefahren. Volker ist von dort aus zum Großen Falkenstein (1315 m) hochgewandert (16,2 km, ca. 700 Höhenmeter, 3h50). In der Zwischenzeit habe ich am Computer gearbeitet und mich dann mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht, um ihn einzuholen. Schließlich meinte Volker, ich solle direkt weiter hochfahren – und er ist dann ebenfalls mit dem Fahrrad hoch. Das ist schon eine Leistung. Ich war schon ziemlich fertig und es hat mir genügt. 


Oben auf dem Großen Falkenstein haben wir gemeinsam Mittag gegessen, ein sehr leckeren Kaiserschmarren genossen und Volker dazu ein gutes dunkles Bier genossen. Die Abfahrt ins Tal war natürlich deutlich entspannter. 

Zum Abschluss haben wir noch bei Rewe in Zwiesel eingekauft und uns wieder auf den Stellplatz in Zwiesel gestellt (10 €/Nacht + Kurtaxe). Für mich war es doch ein anstrengeder Tag und als wir zurückkamen fing ich an viel Kamillentee zu trinken.


Sonntag, 14.09.2025: Zwiesel - Scheuereck (alt 782 m): ??15 km -  14ºC

Wir beide haben heute lange geschlafen, wie schön. Nach einem späten Sonntagsfrühstück sind wir zum Wohnmobilstellplatz Scheuereck gefahren, wo es ein Hirschgehege gibt. Ich bin heute in Chill-Modus. Volker hat es geschafft, zum Hirschgehege zu gehen. Rothirsche leben im Nationalpark nur in 11 Wintergattern – so bleibt der Wald geschützt und die Tiere erhalten. 49.06188ºN, 13.30594ºE

Montag, 15.09.2025: Scheuereck - (alt  m):  km -  ºC


Stellplatz am Zwiesel Naturzentrum Falkenstein

Auerochsen

Restaurant Schwellhäusl

Der Urwald

Przewalski-WildpferdenEin Wolf holt sich ein Knochen

Ein Kanal (oder Levada, wie ich es nennen würde), der früher durch den Wald gebaut wurde

Gasthaus Schwellhäusl

Die Gaststätte von Innen, wie man sich das so vorstellt!

 Der Teich beim Gasthaus Schwellhäusl

Hier lässt man den Wald wachsen, wie er will – ganz ohne Eingriffe des Menschen

Zwiesel-Stellplatz: wir stehen ganz hinten
Zwiesel
Zwiesel
 Kristallglaspyramide

Die Kristallglaspyramide besteht aus 93.665 maschinell geblasenen „Neckar“-Kristallgläsern.

Glasbläser zeigen ihr Können im Zwiesel Glaswerk

Die urige Einmann-Sesselbahn zum Pancíř – mit fester Haube und ganz retro: aufsitzen im Sprung und wieder abspringen!

Fahrräder werden hochtransportiert für Downhillfahrten, man braucht aber viel Geduld - die Fahrt ist seeehr gemütlich!
Eine böhmisch-tschechische Katze auf der Terrasse des Restaurants oben bei der Bergstation. Es gab zwei Stationen. Es war bei der Zweiten, ganz oben
Eingang des Restaurants oben auf dem Panzer, wir es auf Deutsch heißt
Blich auf dem böhmischen Wald
Kirche in Tschechien in Železná Ruda
An der Fußgänger-Grenze zu Tschechien
Bahnhof Železná Ruda-Alžbětín - Bayerisch-Eisenstein
Und mittendrin die Grenze des Bahnhofes
Hier haben wir zuerst gestanden, danach vor dem Bahnhof



Schwere Wanderung aber schöne Wege
Das ist ein typischer Blick im Bayerischem Wald
Auf dem Weg hoch konnte man Pancíř sehen!

Das Schutzhaus oben am Großen Falkenstein
Ein riesige Glasscheibe im Innern des Falkensteinschutzhause
Als ich da ankam, leistete ich mir erstmal ein Weißbier
Mittagessen draußen
Blick auf Zwiesel und Umgebung
Und wir stehen wieder auf dem Stellplatz in Zwiesel neben einem Bruder (13 J. alt)

Hirsch-Wildgehege 
Neuer Besuch am Nachmittag
Stellplatz am Scheuereck



















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