Bayerischer Wald 1: Schwandorf - Zwiesel - Scheuereck
Montag 08.08.2025: Schwandorf: sonnig 25 °C
Der Zug startet um 13 Uhr in Schwandorf, und trotz einer halben Stunde Verspätung komme ich gut an. Am Hauptbahnhof holt mich Mario ab – was für eine tolle Überraschung für die Kinder!
Vom Haus zur Wildnis sind wir den Rundweg durch das Tier-Freigelände gegangen, vorbei an den beinahe urtümlichen Auerochsen, den Przewalski-Wildpferden, Wölfe und einer nachgebauten Steinhöhle. Wir besuchten auch das Haus zur Wildnis, wo Volker am Tag zuvor war. Sehr schöne gemacht. Erstaunich ist, wie sie es schaffen, gemeinsam mit Tschechien diesen Park zu verwalten.
Danach fuhren wir weiter zum nächsten Ausgangspunkt, wo wir unsere Wanderung zum Gasthaus Schwellhäusl starteten – dort gab es ein sehr leckeres Mittagessen. Interessant: die Essenszeiten hier sind recht früh, nur von 11:00 bis 13:30 Uhr.
Am Nachmittag habe ich mir etwas Wellness gegönnt. Volker hat mich zur Sauna gefahren während Volker einen Spaziergang zum Dorf gemacht und sich Info geholt hat. Von 15:00 bis 19:00 Uhr war ich in der Bayerwald-Sauna (Eintritt 18 €, 12–22 Uhr) und habe sogar eine wohltuende 30-minütige Massage genossen (29 €).
Am Abend ging es zurück zum Stellplatz in Zwiesel (10 € / 24 h + 3,60 € Kurtaxe pro Person = 17,20 €; Strom 0,50 € / kWh).49.00907ºN, 13.21871ºE
Freitag, 12.09.2025: Zwiesel SP - Špičák, Tschechien - Bayerisch Altenstein (alt 722 m): 35 km - Regen 19ºC kalt, besonders als wir in Tschechien waren 😉
Vom Stellplatz in Zwiesel sind wir in die Stadt gelaufen und haben die beeindruckende Glaspyramide der Glasfabrik Zwiesel besichtigt. Wirklich sehenswert! Zufällig kamen wir pünktlich zur Führung um 11 Uhr – sehr interessant. Außerdem konnten wir den Glasbläsern zuschauen, die unabhängig arbeiten, ihr Können zeigen und ihre Erzeugnisse direkt verkaufen. Ich habe dort eine große, stabile Vase gekauft. Im Werksverkauf gab es viele weitere spannende Artikel, aber Volker meinte, wir hätten im „großen Kleini“ leider keinen Platz dafür.
Zum Mittagessen gab es Riesen-Leberkäs-Semmeln für nur 2,50 € – super lecker!
Danach fuhren wir nach Tschechien, tankten erst einmal günstiger und fuhren zum böhmischen Špičák, einem bekannten Ski- und Downhill-Gebiet. Dort waren viele Wohnmobile und Mountainbiker unterwegs. Das Highlight war die urige alte Einmann-Sesselbahn hinauf zum Pancíř-Berg (Panzer auf Deutsch) – nostalgisch und ein echtes Erlebnis. Diese Bahn wurde 1970 gebaut und seitdem nichts daran geändert!
Der Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín
Abends haben wir uns dann beim genauso interessanten Bahnhof zur Übernachtung gestellt: Am Bahnhof Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín (2€). Der Bahnhof Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín wurde gebaut, weil man Ende des 19. Jahrhunderts eine direkte Eisenbahnverbindung von Bayern nach Böhmen schaffen wollte.
Das riesige Bahnhofsgebäude wurde genau auf die Grenze gesetzt – eine Hälfte in Deutschland, die andere in Tschechien.
So konnten Züge aus beiden Ländern hier ankommen und Güter sowie Reisende abgefertigt werden. Heute ist er ein Symbol für die Überwindung der Grenze: Früher streng bewacht im Kalten Krieg, heute offen, mit Museum, Ausstellungen und wieder Bahnverkehr auf beiden Seiten. 49.12136ºN, 13.20761ºE
Samstag, 13.09.2025: Bayerisch Altenstein - Zwiesel SP (alt 559 m): 27 km - erst bewölkt, dann gutes Wetter 20ºC
Vom Bahnhof sind wir zum Parkplatz am Zwieslerwaldhaus gefahren. Volker ist von dort aus zum Großen Falkenstein (1315 m) hochgewandert (16,2 km, ca. 700 Höhenmeter, 3h50). In der Zwischenzeit habe ich am Computer gearbeitet und mich dann mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht, um ihn einzuholen. Schließlich meinte Volker, ich solle direkt weiter hochfahren – und er ist dann ebenfalls mit dem Fahrrad hoch. Das ist schon eine Leistung. Ich war schon ziemlich fertig und es hat mir genügt.
Oben auf dem Großen Falkenstein haben wir gemeinsam Mittag gegessen, ein sehr leckeren Kaiserschmarren genossen und Volker dazu ein gutes dunkles Bier genossen. Die Abfahrt ins Tal war natürlich deutlich entspannter.
Zum Abschluss haben wir noch bei Rewe in Zwiesel eingekauft und uns wieder auf den Stellplatz in Zwiesel gestellt (10 €/Nacht + Kurtaxe). Für mich war es doch ein anstrengeder Tag und als wir zurückkamen fing ich an viel Kamillentee zu trinken.
Sonntag, 14.09.2025: Zwiesel - Scheuereck (alt 782 m): ??15 km - 14ºC
Wir beide haben heute lange geschlafen, wie schön. Nach einem späten Sonntagsfrühstück sind wir zum Wohnmobilstellplatz Scheuereck gefahren, wo es ein Hirschgehege gibt. Ich bin heute in Chill-Modus. Volker hat es geschafft, zum Hirschgehege zu gehen. Rothirsche leben im Nationalpark nur in 11 Wintergattern – so bleibt der Wald geschützt und die Tiere erhalten. 49.06188ºN, 13.30594ºE
Montag, 15.09.2025: Scheuereck - (alt m): km - ºC
| Stellplatz am Zwiesel Naturzentrum Falkenstein |
Auerochsen |
| Restaurant Schwellhäusl |
Der Urwald |

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