Lyon - La Jonquera
Sonntag, 28.09.2025: Besançon - Ouillins/Lyon (alt 173 m): 267 km - schönes Wetter aber kühl 14 ºC
Unsere Fahrt führte uns nach Oullins zu Nora und Andy. Wie schon beim letzten Mal parkten wir auf unserem bewährten Stellplatz in der Rue des Bottières 2, Pierre-Bénite (69600). Nora holte uns dort gemeinsam mit Patton, dem inzwischen fast 15-jährigen Familienhund (der schon zwei Schlaganfälle überstanden hat), ab. Andy war derweil damit beschäftigt, die Decke seines Kellerzimmers mit Gipskarton abzuhängen – ein richtiges Trockenbauprojekt mit ausgeliehenem Gerät von König Merlin.
Auf ihrer schönen Terrasse genossen wir zunächst einen Mittagsimbiss: feiner Käse, Aufschnitt und viele anregende Gespräche. Da Andy und Nora anschließend weiterarbeiten wollten, machten Volker und ich uns auf den Weg in die Stadt. Bus und Metro sind hier herrlich unkompliziert – einfach mit der Kreditkarte einchecken und eine Stunde lang beliebig umsteigen, sogar bis hinauf mit der Funikularbahn nach Fourvière. Das probierten wir natürlich sofort aus, als wir am Bahnhof Vieux Lyon – Cathédrale St-Jean ankamen. Diese geht direkt im Metro rauf! Von dem Vorplatz der Basilika Notre-Dame de Fourvière bietet sich ein grandioser Panoramablick über ganz Lyon.
Anschließend spazierten wir gemütlich durch die Stadt, legten einen Stopp für einen Drink in Jack’s Bar ein und trafen uns später wieder mit Nora und Andy. Gemeinsam ging es in ein klassisches lyonisches Bouchon, das Café des Fédérations – ein kulinarisches Erlebnis mit einem Menü voller typischer Spezialitäten der Region. Es war köstlich, lebendig im Keller des Lokals, auch wenn es ziemlich laut zuging.
Erst gegen Mitternacht verließen wir das Restaurant. Zum Glück hatten Nora und Andy das Auto dabei, sodass wir schnell zurück waren und gegen 1 Uhr morgens satt, zufrieden und voller Eindrücke ins Bett fallen konnten. 45.7221ºN, 4.7924E
Montag 29.09.2025: Lyon/Ouillins - La Jonquera (alt 110 m): 556 km - bewölkt 18 °C und 19 °C.
Heute Morgen kam Andy zum Frühstück vorbei. Wir haben Brötchen aufgebacken, die Eier von gestern Sonntag gegessen und uns lange unterhalten – ganz entspannt, wie es sein soll. Nora musste früh los zur Arbeit, also haben wir uns schon gestern von ihr Abschied nehmen müssen. Dann musste Andy auch weg, um weiter an seinem Gästezimmer zu werkeln.
Gegen 14 Uhr machten Volker und ich uns auf den Weg. Ein kurzer Tankstopp, dann brachte er mich zum Flughafen Lyon Saint-Exupéry. Das war gar nicht so einfach: Terminal 1 ist mit unserem Kleini nicht gut zu erreichen, und er konnte nicht einfach zurückfahren.
Leider gab es dort auch keine Lounge für mich. Erst am Gate entdeckte ich ein Schild, das auf ein Angebot mit der PriorityPass-Karte hinwies – für 23 € hätte ich etwas konsumieren können. Aber da war es schon zu spät, das Boarding begann, und satt war ich ohnehin.
Mein Flug mit Transavia war überraschend angenehm – und günstig: 43 €, Abflug um 17:20 Uhr, Ankunft um 18:55 Uhr. Wir landeten sogar etwas früher, der Flieger war fast leer. Währenddessen fuhr Volker noch die Strecke bis nach La Jonquera gefahren ist.
Ich war so glücklich, wieder nach Hause zu kommen. Schluss mit der Kälte in Deutschland und Frankreich. Volker übernachte auf dem Stellplatz Avinguda del Països Catalans 14, 17709 La Jonquera, direkt neben dem Gran Jonquera Outlet & Shopping.
In front of Noras and Andys house
| Cathédrale St-Jean |
| Auf der Passerelle du Palais de Justice über der Saône |
| Panoramablick vom Vorplatz der Basilika Notre-Dame de Fourvière Bei Jack's Bar - wie man sieht, ist's mir kalt Beim Bouchon Café des Fédérations |
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