FRANKREICH: Besançon

Brücke zum Battant mit der Tram

Samstag, 27.09.2025: Staufen im Breisgau - Bresançon (FR) (alt 242 m): 189 km - abwechselnd sonnig bewölkt kalt 16ºC


Wir sind nach Besançon gefahren und haben uns direkt auf dem hervorragend gelegenen Stellplatz eingerichtet. Die Anfahrt war zwar ein kleines Abenteuer, doch die Lage entschädigt für alles: saubere Ver- und Entsorgung (kein Strom), perfekte Anbindung an die Tram und nur wenige Gehminuten bis ins Stadtzentrum.


Samstags sind die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos, und auch die Geschäfte in der Fußgängerzone haben überraschend lange geöffnet – ideal für einen entspannten Bummel ohne Zeitdruck.


Zunächst zogen wir zu Fuß los, auf der Suche nach etwas typisch Französischem. Kurz nach 14 Uhr hatten die meisten klassischen Restaurants allerdings bereits ihre warme Küche geschlossen – ein Phänomen, das wir inzwischen kennen. Also landeten wir im L’Alsacien. Dort gibt es ausschließlich Flammkuchen, dafür in vielen Variationen. Das Bestellsystem ist etwas eigen: ein kleiner „Brummer“ am Tisch kündigt die Bestellung an, obwohl man bedient wird. Doch die knusprigen Flammkuchen waren lecker, alles gut.


Nachdem wir uns informiert hatten, fuhren wir mit dem Bus hinauf zur Citadelle, der imposanten Festungsanlage von Vauban. Sie ist hervorragend erhalten und beherbergt sogar einen kleinen Zoo. Besonders beeindruckend für mich war die aktuelle Ausstellung „Valises! – Geschichten eines Objekts im Krieg“, die den Koffer als Symbol von Flucht und Vertreibung zeigt – spannend, einmal aus französischer Perspektive erzählt.


Da mir die Kälte in die Knochen kroch, kehrten wir kurz zum Wohnmobil zurück, wärmten uns bei einem Kaffee auf und machten uns anschließend auf den Weg ins Quartier Battant, das älteste Viertel von Besançon. Hier mischt sich buntes Publikum, hat uns nicht so besonders gefallen. Wir stiegen bis zur Tour Montmart hinauf, liefen wieder hinunter zum Fluss, vorbei an der interessanten Synagoge im maurischen Stil. Volker meinte halb Moschee, halb Synagoge ;)


Zum Abschluss gönnten wir uns ein Bier bei La Brass’Éliande, einer Mikrobrauerei in der Nähe des Doubs-Ufers, und ließen einfach das Treiben um uns herum wirken. Auf dem Weg zurück zur Tram entdeckten wir noch eine erfolgreiche Burger-Station – Volker konnte nicht widerstehen, und so wurde ein Burger complet sein Abendessen, das es kaum aufessen konnte!


Am Ende des Tages kehrten wir müde, mit einem Riesen-Burger in der Tram (eine Station bis Canon) und voller Eindrücke, zu unserem Stellplatz zurück. 47.2371ºN, 6.0163ºE


Stellplatz in Besançon, nähe Tramstation Canot


Fluss Doubs

Unser Ufer über den Doubs-Ufer

Innenstadt Besançon

Citadelle von Besançon

Am 2. Eingang von der Citadelle

Koffer von Dokumentenfälscher - Museum "Valises! – Geschichten eines Objekts im Krieg"

Blick von der Tour de Montart auf die Citadelle de Besançon

Blick vom Tour de Montmart

Syagoge in Besançon

Bei La Brass’Éliande

Ein kleiner Burger als Abendessen
























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